432 Hz Zahlenmystik

Die Zahlen 4, 3 und 2 in der 432 Hz Zahlenmystik

Aus dem ökumenischen Heiligenlexikon

1 – Die Zahl des Einen, Unteilbaren, die Zahl für den Uranfang als die Grundzahl, aus der alles geworden ist, Anfang jeder Zählung, Zahl der Einheit und – da Eins an sich noch keine Zahl darstellt – für das Göttliche schlechthin; zugleich Symbol der Individualität, als Zahlzeichen 1 Sinnbild für den aufrecht stehenden Menschen.

2 – Die Zahl der Verdoppelung und des Gleichgewichts: Ehepaar, pari, die erste weibliche Zahl, deshalb gelten gerade Zahlen als weibliche Zahlen, Ausdruck der Vereinigung der Gegensätze, der Erneuerung und Fortpflanzung – aber auch die Zahl von Trennung, Zweitracht, Gegensatz. Dualität trägt in sich die Ambivalenz von gut – böse, Licht – Schatten, Geist – Materie, männlich – weiblich, Tag – Nacht, Himmel – Erde, Land – Wasser, aktiv – passiv, links – rechts, Yin – Yang.
Bei den Pythagoräern stehen gerade Zahlen für Verkörperung des Vielen, Bewegten und Bösen; die ungeraden Zahlen dagegen sind Symbol des Ruhenden und Guten. Es gibt 2 Tafeln des Gesetzes bei Mose, 2 Teile der Heiligen Schrift, 2 Naturen in Jesus – die göttliche und menschliche -, 2 Gebote enthalten das ganze Gesetz: Du sollst Gott und du sollst den Nächsten lieben.

3 – Als Summe von 1 + 2 die Zahl einer höheren, neuen Einheit. 3 steht für das Umfassende (Vater, Mutter, Kind), für die Vermittlung (These, Antithese, Synthese) und für das Himmlische; Zahl der Trinität (Vater, Sohn, Geist), der umfassend verstandenen Gottheit – schon in der Ägyptischen Mythologie (Osiris, Isis, Horus) und in der indischen Mythologie (Brahma, Vishnu, Shiva). Omne trium perfectum alle Dreiheit ist vollkommen; Aller guten Dinge sind drei. Zahl des ganzen Menschen aus Körper, Seele und Geist; Zahl der menschlichen Befindlichkeit aus Über-Ich, Es und Ich; Zahl der erfahrbaren Erfüllung von Mann + Frau im Kind, Zahl der Zeit aus Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft; die erste männliche (ungerade) Zahl; Zahl der Verbindung von Himmel + Erde durch Luft und Symbol für ein geschlossenes System mit Anfang – Mitte – Ende.
Es gibt 3 Erzengel (Michael, Gabriel und Raphael, die heiligen 3 Könige Caspar, Melchior und Balthasar. 3 Stunden litt Jesus am Kreuz, 3 Tage ruhte er im Grab. Die 3 Hauptfeste Weihnachten, Ostern und Pfingsten prägen das Kirchenjahr. 3 Sakramente kann man nur einmal empfangen: Taufe, Firmung und Priesterweihe, 3 evangelische Räte (Armut, Ehelosigkeit, Gehorsam) sollen das Leben eines Christen prägen. In 1. Korintherbrief 13 werden 3 göttliche Tugenden (Glaube, Hoffnung, Liebe) beschrieben, 3 Mal fragte Jesus seinen Jünger Petrus, ob der ihn liebe (Johannesevangelium 21, 15), 3 Mal verleugnete Petrus den Herrn (Matthäusevangelium 26, 69 – 74).

6 – Als Mitte der Zahlen zwischen 2 und 10 Zahl für den Raum zwischen Gegensatz und Vollendung, als Hälfte von 12 die bedingte, nämlich die irdische Vollkommenheit (da sie der Summe ihrer Teile entspricht: 1 + 2 + 3 = 6) und die damit auch die Zahl des Menschen als Ergebnis der Multiplikation der ersten weiblichen (2) mit der ersten männlichen (3) Zahl. 6 Tage der aktiven Schöpfung machen das Werk fertig, aber noch fehlt der Ruhetag; 6 Werke der Barmherzigkeit fördern das Leben, aber noch fehlt die Erlösung; Sex-ualität ist Lust, aber noch nicht unbedingt Liebe. In der Antike ist 6 die Zahl des Kosmos im Gegensatz zur himmlischen, göttlichen Sphäre. 6 zeigt sich im Hexagramm, dem Davidsstern, 6 Aufgaben haben die Engel, 6 Teufelsaustreibungen geschahen durch Jesus: in Kafarnaum – ein abgegangener Ort am See Gennesaret – (Matthäusevangelium 8, 16), vom Dämon >Legion (Markusevangelium 5, 1 – 15), beim Dämon des Stummen (Matthäusevangelium 9, 32 – 34), beim Besessenen, der blind und stumm war (Matthäusevangelium 12, 22), bei der Tochter der Syrophönizierin (Markusevangelium 7, 25 – 30) und bei dem besessenen Jungen (Matthäusevangelium 17, 14 – 21).
In der Offenbarung des Johannes ist die Zahl 6 Symbol des Bösen, als 666 Zahl des apokalyptischen Tieres.

9 – Als 3 x 3 Zahl für das vollkommen Himmlische, Heilige, die Zahl steht für göttliches Bewusstsein; die neunte Stunde ist die Todesstunde Christi. Dionysios der Areopagite lehrte 9 Engelchöre, Dominikus 9 Gebetsweisen.
Bei den Chinesen ist die neunstöckige Pagode Abbild des Himmels. Die Mathematik weiß, dass sich durch Addition der 9 die Quersumme einer Zahl nicht ändert: 9 ist also unsichtbar und verhält sich neutral.