Mantra

Durch die Mantrarezitation werden Frequenzen, Schallwellen erzeugt, die unser Befinden ändern sollen. Wird ein spezielles Mantra über längere Zeit hinweg geübt, kann der physische Körper, die Chakren und alle Elemente des feinstofflichen Körpers in eine andere Schwingung versetzt werden.

Mantren scheinen immer vokalen Ursprungs zu sein. Häufig wird mit Mantra die Silbe OM assoziiert. Ein bekanntes Beispiel für ein Mantra aus mehreren Wörtern ist das Hare-Krishna-Mantra. Diese beiden Beispiele stammen aus Indien, das quasi als Ursprungsland der Mantren gesehen wird.
So wie in der Meditation der bewusste Umgang mit dem Atem der Konzentration dient, so hilft das Mantra den Geist zu fokussieren und dem Strom des Zen zu öffnen.

Durch ein wiederkehrendes Muster von Frequenzen wird wohl ein Energiefeld erzeugt , das auf den Menschen wirkt. Die Möglichkeit, Frequenzmuster für die Veränderung von anderen Frequenzmustern, von Energiefeldern, einzusetzen, existiert und funktioniert, ohne dass eine bewertete Absicht dahinterstehen muss.

Bewertet bedeutet hier, dass jemand sagt, dieses ist positiv und gottgewollt, jenes ist böse und dient dunklen Zwecken.

Der Grund ist der freie Wille des Menschen zur Entscheidung, alles hängt von seinem Willen ab. Er erschafft die Realität mit Frequenzmustern, die er aussendet. Nach welcher „Blaupause“ er handelt und wie die Korrelation zwischen dem persönlichen Bewusstsein und der in umgebenden Welt ist, steht auf einem anderen Blatt.

Man könnte sagen, dass der Mensch überhaupt keinen freien Willen hat, er glaubt es bloß, weil er sich nur mit vorhandenen Frequenzmustern identifiziert. Er kann sich gar nicht unterscheiden, er kann nicht beurteilen, wer, wo und wann er ist. Das stimmt sicherlich, aber jeder Mensch hat einen Bereich, klein oder groß, je nach seinen Möglichkeiten, über den er selbst verfügt, eine pädagogische Maßnahme sozusagen um zu lernen…………

Der Zweck eines Mantras ist immer aber der Zweck, den der Mantra-Aussendende als Zweck festlegt.

Dazu braucht er den Zweck nicht selber zu erschaffen, er kann sich vorhandenen Zwecken anschließen, in der Masse „aufgehen“.
D.h. auch Loops in der elektronischen Musik, die man Discos nutzt, können Mantren sein. Denken Sie auch an Gesänge von Fußballfans oder Kriegsgeschrei – alles Mantren.

Hier ist eine Übersicht der Sanskrit-Mantren, die ich in der Musik verwendet habe.

Om
(auch Aum) ist eine Silbe aus dem Sanskrit und steht für den transzendenten Urklang, aus dessen Vibrationen das gesamte Universum entstand. Es bezeichnet die höchste Gottesvorstellung, das formlose Brahman, die unpersönliche Weltseele. Diese umfasst das Reich der sichtbaren Erscheinungen und das Reich des Transzendenten..

Hare Krishna
Das Hare-Krishna-Mantra ist in der westlichen Welt besonders durch Hare-Krishna-Anhänger bekannt geworden. Es wird auch Mahamantra (»Großes Mantra«) genannt.
Hare Krishna Hare Krishna Krishna Krishna Hare Hare
Hare Rama Hare Rama Rama Rama Hare Hare

Om Aim Saraswatyai Namaha
Saraswati die Göttin von Beredsamkeit, Weisheit, Gelehrsamkeit, Musik und schönen Künsten. Sie wird mit einem weißen Sari (indisches Gewand) und mit der Vina (Saiteninstrument) dargestellt und schaut sehr ruhig und friedlich. Sie ist die Gemahlin von Brahma, dem Schöpfer. Künstlerische und kreative Menschen werden gewöhnlich von diesem Mantra angezogen.

Om Mani Padme Hum
Om mani padme hum ist dem buddhistischen Bodhisattva des Mitgefühls Avalokiteshvara zugeordnet wird. Es soll schon im 5. Jahrhundert durch das Karandavyuha-Sutra nach Tibet gelangt sein, als dort der König Lha Thothori Nyantsen herrschte. Es ist das älteste und bis heute populärste Mantra des tibetischen Buddhismus.

Om Namo Bhagavate Vasudevaya
Dies ist ein  zwölfsilbiges Mantra zur Verehrung von Krishna Vasudeva.

In der Mythologie ist Krishna die achte Inkarnation Vishnus. Sein Ziel war es, Gerechtigkeit wiederherzustellen. Krishna repräsentiert Freude, Heiterkeit und das Sehen von Gott in Allem. Er war auch der Lehrer der Bhagavad Gita. Dieses Mantra ist besonders geeignet für lebensfrohe und/oder hingebungsvolle Menschen. „Vasudeva“ heißt „Das Licht aller Geschöpfe“

Om Namah Shivaya
ist das wichtigste Mantra der Shaiva und dient der Verehrung des hinduistischen Gottes Shiva.

Om Namo Narayanaya
Narayana ist der vedische höchste Gott im Hinduismus, verehrt als das höchste Wesen im Vaishnavismus. Er ist auch als Vishnu und Hari bekannt und wird als Purushottama oder Supreme Purusha in hinduistischen heiligen Texten wie der Bhagavad Gita, den Vedas und den Puranas verehrt.

Nara bedeutet Mensch und Ayana bedeutet Schutz, also bedeutet Narayana den Schutz aller Menschen. 

Om Gam Ganapataye Namaha
Dieses Mantra, Om Gam Ganapataye Namaha ist ein Ganesha Mantra. „Ganesha“ heißt wörtlich „Herr aller Engelwesen“. Ganesha hilft, alle Hindernisse aus dem Weg zu räumen für einen immer wieder neuen, guten Anfang. Er verkörpert auch die höchste Weisheit. Wer dieses Mantra rezitiert, kann spüren, dass er immer die Kraft hat, zu tun, was nötig ist, und dass die Ganesha-Energie als Lichtenergie in diese Welt durch ihn hindurch strömen will. Er sieht alles in der Welt als Aufgabe von Ganesha, an der er wächst. Ganesha will ihn zur höchsten Weisheit, Erkenntnis und Verwirklichung führen.

Das Mantra Om Gam Ganapataye Namaha besteht aus 4 Teilen:
Om – der Kosmische Laut, die Essenz, das Bija (der Same, Essenz) des Mantras
Ganapataye – „dem Ganapati“. Ganapati ist ein Beiname von Ganesha. „Pati“ heißt „Herr, Gebieter“. Ganas sind die „Scharen“, die „Diener“ Gottes. Ganesha ist Ganapati – derjenige, der alle guten Kräfte beherrscht
Namaha – Ehrerbietung an
Om Gam Ganapataye Namaha bedeutet also: Ehrerbietung dem Unendlichen, dem Ewigen, durch dessen Verehrung man mit allen guten Kräften in Kontakt kommt.
Om Gam Ganapataye Namaha soll auch heißen: Gehe Neues beherzt an. Wenn du Neues beherzt angehst, werden gute Kräfte mit dir sein.

Om Tare Tuttare Ture Soha
Dies ist das Mantra der grünen Tara.

Shyama-Tara oder Grüne Tara (wörtlich: „grüne Befreierin“) ist ein weiblicher, friedvoller Buddha und Bodhisattva des tibetischen Buddhismus. Die grüne Tara ist die Hauptform im Mandala der 21 Taras, die jeweils verschiedene Facetten ihrer Buddha-Aktivität ausdrücken. Obwohl die grüne Tara in der buddhistischen Literatur des Vajrayana vergleichsweise erst sehr spät auftaucht (erste tibetische Übersetzung im 12. Jahrhundert), stammt sie ursprünglich von einer indischen Sternengöttin ab und wurde ab dem 3. Jahrhundert auch im indischen Mahayana verehrt. Im tibetischen Buddhismus wird die grüne Tara inzwischen verehrt wie kaum ein anderer Bodhisattva. Der Lobpreis der 21 Taras ist eines der gängigsten Sadhanas.

Mantra - das Album von Cosmo Welfare