Oktave – Oktavierung

Als Oktave (lateinisch octava ‚die achte‘) wird in der Musik ein Intervall, der Abstand zwischen acht Tönen einer Tonleiter bezeichnet.

Beispiel: die C-Dur Tonleiterbeginnt mit dem Ton C1 und endet mit dem eine Oktave (8 Tonschritte) höher liegenden C2: c, d, e, f, g, a, h, c. Das Frequenzverhältnis zwischen dem tiefem C und dem hohen C2 ist dabei exakt 1:2.

Die Oktavierung in der Musik ist demnach die Versetzung eines Tones um eine Oktave.

Physikalisch gesehen wird bei der Oktavierung nach oben (Hochoktavierung) die Frequenz des Tones verdoppelt, beim Oktavieren nach unten (Tiefoktavierung) wird sie halbiert.

In Frequenzen dargestellt:

Nehmen wir als ersten Ton eine Frequenz von 27 HZ – das wird als A0 bezeichnet.
Die erste Oktave von 27 HZ ist 27 x 2 = 54 HZ usw.
27 – 54 – 108 – 216 – 432 – 864 – 1728 – 3456 – 6912………………………

Physikalisch gesehen ist die Bezeichung der Frequenz als A völlig willkürlich, genauso gut könnte man die Frequenz als Y bezeichnen.