Sphärenmusik (Sphärenharmonie)

Die Sphärenmusik (Sphärenharmonie) ist keine Musik in unserem traditionellen Verständnis. Die Sphärenmusik besteht nicht aus Tönen, so wie die Planetentöne auch keine Töne sind.

Es sind FREQUENZEN, FREQUENZMUSTER, die wie die DNS im Körper Informationen enthalten, die Resonanzen in der Welt hervorrufen.
Sie dienen als Steuerungsinstrument der Realität.

Rudolf Steiner hat sich zu verschiedenen Zeiten und Orten in Vorträgen dazu geäußert. Hier ist eine Zusammenstellung seiner Gedanken:

Das inspirierte Bewusstsein
Es ist jenes Bewusstsein, von dem Pythagoras als von der Sphärenharmonie spricht. Die ganze Welt tönt ihr Wesen hinaus, und wenn der Mensch abends einschläft, wenn sein Astralleib mit dem Ich herausgeht aus seinem physischen und Ätherleibe,
dann dringen die Harmonien und Melodien der Weltenmusik durch diesen Astralleib; dann ist er eingebettet in sein eigentliches geistiges Dasein, und da erlangt er aus der Sphärenmusik heraus die Fähigkeit, die abgenützten Kräfte zu ersetzen. Der Mensch taucht unter in der Nacht in die Sphärenmusik, und dadurch dass ihn die Töne durchklingen, fühlt er am Morgen sich neu gekräftigt
und gestärkt.

Während der Mensch durch sein gewöhnliches Vorstellen nur die Dinge der Erde wahrnimmt, wird er durch die Imagination befähigt, in Korrespondenz mit den Wesenheiten der einzelnen Planeten zu treten; mit dem Sonnensystem wird er in Zusammenhang treten, wenn er zur Inspiration dringt.

Geistesohren sind die Ohren des Hellsehers, der die Sphärenharmonie eines Sonnensystems wahrnimmt. Und könnten Sie jene Sonnenkräfte wahrnehmen, die auf die Pflanzenleiber niederströmen, wenn sie aus der Erde herauswachsen, diese Pflanzenleiber mit ihren Wurzeln und Blättern, die oben sich abschließen in der Blüte, wo der Astralleib sie umspült, und in die die geistigen Kräfte der Sonne hineinwirken, — könnten Sie diese Kräfte geistig wahrnehmen, Sie würden sie wahrnehmen als die geistige Sphärenmusik, die allerdings nur Geistesohren hören können… Geistige Töne ziehen geheimnisvoll hinein in die Pflanzenblüte. Das ist das Geheimnis des Pflanzenwerdens, daß man in jeder einzelnen
Blüte einen Ausdruck hat für die Töne, die diese Blüte formen und der Frucht ihren Charakter geben. Aufgefangen werden die Sonnentöne von der Pflanze und walten darin als Geist. Vielleicht wissen Sie, wie man durch den Ton in der materiellen Welt Form geben kann. Denken Sie einmal an das Experiment der Chladnischen Klangfiguren, wie da auf einer Platte der Staub durch die Einwirkung des Tones zu Figuren angeordnet wird; in diesen Figuren finden Sie den Ausdruck für den Ton, der sie angeordnet hat. Und wie in diesem Staube gleichsam der physische Ton aufgefangen wird, so wird der geistige Ton der Sonne aufgefangen und aufgesogen von der Blüte und der Frucht. Im Samen ist er verborgen, geheimnisvoll, und wenn aus dem Samen die Pflanze herauswächst, dann ist es der eingefangene, der aufgesogene Sonnenton, der die Form
der Pflanze herauszaubert. Das hellseherische Bewußtsein blickt auf unsere Pflanzenwelt rings umher, und in den Blüten, die den Teppich unserer Erdoberfläche bilden, schaut er überall den Reflex der Sonnentöne… in den Pflanzenformen tönen die Sonnentöne, die Widerspiegelung der Sphärenmusik, in den Raum hinaus.

Zunächst wird dargestellt, wie es durch das imaginative Bewußtsein möglich ist, alt überliefert» Bilder und Symbole zu verstehen und zu deuten. Man lebt durch dieses Bewußtsein in der astralen Welt.
8Wenn wir noch höher den Weg verfolgen, über die astralische Welt hinaus, so kommen wir zur sogenannten geistigen Welt. Die astrale Welt zeigt vor allem in ihrer mittleren Stufe Stille, flutendes Licht mit wunderbaren Lichterscheinungen. Nach dieser Ruhe ertönt die geistige Welt. Dieses Tönen in der geistigen Welt hat der Geheimschüler des Pythagoras Sphärenmusik genannt.

Wenn der Mensch in dieser geistigen Welt wahrzunehmen lernt, dann treten ihm sinnbildlich die Töne entgegen, es klingt und tönt geistig aus dem Himmelsraum, schneller oder langsamer, ein anderes Tönen ist es. Sphärenharmonie ist kein Bild, es ist eine Wirklichkeit, die man erlebt. Sie wissen, Saturn macht eine gewisse Bewegung im Weltenraum, Jupiter bewegt sich langsamer. Die wahren Verhältnisse sind so: Saturn bewegt sich 2Vs mal so schnell als Jupiter – wenn sich Saturn abhebt vom Sternenhimmel, der sich weiter bewegt, so bewegt sich Saturn 1200 mal schneller als dieser. Die Bewegung des Jupiter zu Mars ist wie 5 zu 1. Mars mit Sonne, Venus und Merkur verglichen, steht im Verhältnis wie
2 zu 1. Merkur zum Monde wie 12 zu 1. So kann man die Tonverhältnisse angeben in der großen Weltenharmonie, aber auch solche unserer Welt. Erde, Wasser, Luft und Feuer stehen in ganz besonderen Tonverhältnissen. Der Eingeweihte lernt diese Tonverhältnisse hören. Darauf beruht etwas sehr Wichtiges. Die ersten alten Eingeweihten stimmten darnach ihre Musikinstrumente. Der Baßton der Lyra gab den Ton der Erde, die D-Saite den Ton des Wassen, die G-Saite des Feuers, die A-Saite der Luft. So sind die Instrumente aus den Mysterien des Kosmos aufgebaut; in ihnen tönt, was Eingeweihte hörten.

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