432 Hz Musik – Definition

432 Hertz Musik können wir heute überall und jederzeit hören.
Aber was sie ist, wie sie definiert wird, ist nicht eindeutig. Es scheint sich um einen Bewusstseinsprozess zu handeln. Wahrscheinlich denken die meisten Menschen, wenn sie Musik hören, niemals über die Heilwirkung oder die Schädlichkeit von Frequenzen nach. Früher wusste man auch nicht, dass CO2 so schädlich. Eine Bewusstwerdung braucht seine Zeit.

Und wenn, dann wird diese neue Art der Musik einfach nur als eine etwas andere (etwas tiefere) Stimmung von 440 Hz begriffen, so wie ein Auto nur etwas tiefer gelegt wird und dadurch irgendwie cooler wird.

Die Wirklichkeit aber ist kosmischer Art, es handelt sich um eine grundlegende Wandlung der Frequenzen und der Wirkung auf den Menschen.

Das ist noch nicht lange so. Die historische Entwicklung ist noch lange nicht aufgearbeitet. Bisher gibt es nur eine Reihe von unwissenschaftlichen, mehr oder minder unbewiesenen Behauptungen. Daher wird hier auf eine Darstellung der Historie verzichtet.

In den meisten Fällen wird die 432 Hz Musik mit dem „besser als 440 Hz“ Label versehen, wobei „besser“ unterschiedliches bedeuten kann. Heilwirkungen werden ihr zugeschrieben, einen Bezug zur Natur sieht man, gar Göttliches erblickt man. So ist das eben mit Neuerungen, die erst zum Standard werden sollen. Esoterische Propheten haben ihre große Zeit.

Diese in der Regel „halbwahren“ Informationen sollen uns hier in dieser Definition nicht weiter kümmern, denn hier kommen wir ohne jede Esoterik aus. Hier geht es naturwissenschaftlich beweisbar und physikalisch experimentell nachvollziehbar zu. Los geht es!


Zuerst ist es wichtig zu wissen, dass die unten angeführten 5 Tonleitern nicht alleine stehen, sondern aus einem übergeordneten Stimmungssystem stammen. Dieses Stimmungssystem basiert auf der grundlegenden Bezugsfrequenz 1 Hz (128 Hz). Dies ist die Tonart C.
Dies ist der Ursprung, die Basis, die Frequenzfamilie der 432 Hz Musik.

I. Definition der reinen 432 Hz Musik

Als 432 Hz Musik kann ohne Zweifel Musik bezeichnet werden, die folgende Bezugsfrequenzen und Intervalle aufweist:

Bezugsfrequenzen Grundton
9 Hz – D
45 Hz – F#
3 Hz – G
27 Hz – A
15 Hz – H

Die Intervalle, die auf den jeweiligen Grundtönen aufbauen, weisen folgende (reine) Verhältnisse zum Grundton auf:
1/1 Prime
16/15 kleine Sekunde
9/8 große Sekunde
6/5 kleine Terz
5/4 große Terz
4/3 Quarte
45/32 übermäßige Quarte
3/2 Quinte
8/5 kleine Sexte
5/3 große Sexte
9/5 kleine Septime
15/8 große Septime
2/1 Oktave

Natur-Obertonreihe

Die Intervalle basieren auf der Naturobertonreihe.
Die Naturobertonreihe ist eine Konstante der Natur so wie die Schwerkraft. Es ist kein vom Menschen erfundenes Phänomen. Deswegen ist die Stimmung eine natürliche Stimmung.
Dieses Intervalldesign bezeichnet man als reine Stimmung.
Daher hat diese 432 Hz Musik einen natürlichen Ursprung.

II. erweiterte Definition der reinen 432 Hz Musik

Hierzu gehören Tonarten mit abweichenden Intervallen, z.B. die pythagoreische Stimmung oder die Maria-Renold-Stimmung oder weitere Mischformen der reinen Stimmung.

III. 432 Hz mit gleichstufiger Stimmung

Oft ist es wegen der großen Verbreitung von Instrumenten, die nur mit gleichstufiger Stimmung zu bespielen sind, nicht möglich in der reinen und erweiterten reinen Stimmung zu spielen. Das betrifft z.B. Gitarren, Klaviere usw. In dieser Ebene der 432 Hz Musik wird nur alles 8 Hz tiefer gestimmt.

IV. Definition der nicht reinen 432 Hz Musik

Dies ist Musik, die z.B. einfach nur in der Postproduktion um 8 Hz abgesenkt wurde Oder es ist Musik, die mit Samples produziert wurde, die mit Bezug auf den Kammerton A4 = 440 Hz aufgenommen wurden. Diese Musik ist eigentlich keine 432 Hz Musik. Der reine Charakter der Formanten geht verloren.

Obertöne

Obertöne
Harmonische Teilschwingungen einer idealisierten Saite

Bereits seit der Antike gewinnt man Erkenntnisse zu Obertönen am Beispiel schwingender Saiten. Dabei wird angenommen, dass eine auf die Hälfte verkürzte Saite einen Ton mit der doppelten Schwingungszahl liefert, eine auf ein Drittel reduzierte Saite die dreifache Schwingungszahl ergibt usw. Für die musikalische Praxis, etwa das Überblasen von Blasinstrumenten, das Spielen von Flageoletttönen auf Saiteninstrumenten, den Obertongesang oder die Orgelregistrierung, ist dieses einfache Modell in der Regel ausreichend. Bei der Anwendung auf andere Klangquellen, wie z. B. stark gespannte Klaviersaiten, stößt dieses Modell jedoch an seine Grenzen.
Die Abbildung stellt (in willkürlicher Beschränkung auf die ersten sieben) die Eigenschwingungen einer Saite dar. Unter bestimmten Bedingungen kann die Saite jede dieser Eigenschwingungen separat (Flageoletttöne) ausführen, in der Regel werden jedoch alle oder zumindest mehrere dieser Eigenschwingungen gleichzeitig angeregt, sodass die resultierende Schwingung aus einer komplexen Überlagerung dieser Teilschwingungen besteht.